Sehr geehrter Besucher, sehr geehrte Besucherin,
seit unserem 30-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2007 veranstalten wir jährlich im Mai unser Werkstoff-Symposium unter dem Motto "Angewandte Werkstofftechnik: Produktentwicklung und Schadensanalytik".
Erstmalig in diesem Jahr konnte mit dem ChemieCluster Bayern ein Sponsor für diese Veranstaltung gewonnen werden. Mehr als 100 Entscheider aus dem Kundenkreis der GWP fanden sich auf dem Firmengelände in Zorneding ein, um sich über den neuesten Stand der Technik der Schadensanalyse in Ihrer Branche zu informieren. Sieben namhafte Experten boten dazu Hochaktuelles aus Forschung und Technik.
Nach einem Speed-Dating unter allen Teilnehmern gab Prof. Michael Schaper von der TU Dresden einen Überblick über Ursachen und Folgen, wenn Werkstoffe brechen und legte dar, dass „Materialermüdung eine wesentliche Rolle spielt. Im Maschinen- und Anlagenbau trifft dies auf weit über 60% der Schadenfälle zu. Aber auch in Medizintechnik und Mikroelektronik ist die Materialermüdung eine kritische Ausfallursache.“ Anhand von fraktographischen Makro- und Mikroaufnahmen erläuterte der promovierte Werkstoffwissenschaftler verschiedene Schadensfälle in launiger Manier.
Rudolf Huber, Geschäftsführer von Semisol aus München-Sendling sprach über chemische Analysemethoden in der Photovoltaik- und Halbleiterindustrie zur Bestimmung von Kontaminationen in Oberflächen und im Bulk.
Anhand konkreter Anwendungsbeispiele zeigte Dr. Manfred Boretius Innovationspotentiale, von der Werkstoffwahl bis zur Fertigung auf, die sich durch Vakuumlöten erschließen lassen. „Nicht erst seit der Wirtschaftskrise steht der Zulieferer vor der Herausforderung, seinem Kunden technische Komponenten mit hoch spezialisierten Eigenschaften in kurzer Zeit zu einem konkurrenzfähigen Preis zu liefern“, sagt Boretius über das Vakuumlöten als Innovationsbeschleuniger.
Als weitere Vortragende konnte GWP-Geschäftsführer Dr. Julius Nickl den ChemieCluster-Geschäftsführer Dr. Peter Haider (Innovationen und Möglichkeiten der Förderung) sowie Dr.-Ing. Rudolf Fernengel und Dr.-Ing. Michael Ziegltrum von 2 R Kunststofftechnik (Thema: Licht- und Rasterelektronenmikroskopische Fehler- und Schadensanalytik an Kunststoffteilen), Prof. Dr. Dittrich (Elektrofluidmechanischer Generator und seine Anwendungen) und Prof. Dr. G. Reinhard, von EXCOR GmbH (Verpackungsmittel mit Korrosionsinhibitoren im temporären Korrosionsschutz) begrüßen.-
Im Anschluss an die Vorträge konnten sich Referenten wie Zuhörer am Buffet stärken und weiteren Fachdiskussionen widmen.
In Kürze finden Sie auf dieser Seite die Vorträge unserer Referenten zum Download.
Ihr Dr. Julius A. Nickl
www.gwp.eu, info@
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